KI im Projektmanagement: Alles ändert sich, oder nicht?

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Aktuell erreichen laut Standish Group lediglich 35 Prozent der Projekte einen erfolgreichen Abschluss. Diese schwache Quote kann ein Stück weit veralteten Technologien zugeschrieben werden. In diesem Bereich wirbelt die KI allerdings mächtig. Also ändert sich alles, oder nicht?

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In ihrem Fachartikel gehen die beiden Autoren Antonio Nieto-Rodrigues sowie Ricardo Viana Vargas diesem Thema nach. Ihre These: Innovatoren integrieren KI, maschinelles Lernen und andere Spitzentechnologien in das Projektmanagement. Bis 2030 werden diese Fortschritte Projektmanagement revolutioniert haben. Projektmanager werden demnach von virtuellen Assistenten unterstützt, sodass sie sich mehr auf das Stakeholder-Management und Coaching konzentrieren können, anstatt auf banale Verwaltungsaufgaben.

Eine App für den CEO

In der nicht allzu fernen Zukunft könnte zudem ein CEO eine App verwenden, um den Status von strategischen Initiativen zu überwachen. Diese App würde Echtzeit-Updates bereitstellen, potenzielle Risiken hervorheben und umsetzbare Lösungen vorschlagen. Solche Fortschritte werden sicherstellen, dass Projekte auf dem richtigen Weg bleiben und die erwarteten Ergebnisse liefern. Wenn KI und andere Innovationen die Erfolgsquoten von Projekten um nur 25 Prozent steigern könnten, würde dies für Organisationen und Einzelpersonen Billionen an Wertschöpfung bedeuten.

Sechs Schlüsselbereiche im Projektmanagement

Dabei könnte KI nach Meinung der Autoren in den nachfolgenden Bereichen direkte Auswirkungen auf das Projektmanagement haben

Verbesserte Projektauswahl: Maschinelles Lernen wird eine schnellere Identifizierung von machbaren Projekten ermöglichen, um ein ausgewogenes Projektportfolio zu gewährleisten und menschliche Voreingenommenheit aus der Entscheidungsfindung zu eliminieren.

Revolutionierung des Projektmanagementbüros: Automatisierung wird eine bessere Projektüberwachung, automatisiertes Berichtswesen und anspruchsvollere Projektmanagement-Methoden ermöglichen.

Risikomanagement: Fortgeschrittene Tools werden Risiken vorhersagen und mindern und viele Aspekte der Projektplanung und -berichterstattung automatisieren.

Virtuelle Projektassistenten: Digitale Assistenten, wie PMOtto, werden maschinelles Lernen nutzen, um intelligente, kontextbewusste Interaktionen zu bieten.

Fortgeschrittene Testsysteme: Projekte werden von automatisierten Testsystemen profitieren, die Sicherheit, Effizienz und Widerstandsfähigkeit gewährleisten.

Neudefinition der Rolle des Projektmanagers: Da viele Aufgaben automatisiert werden, müssen sich Projektmanager auf Führung, strategisches Denken und das Verständnis der neuen Technologien konzentrieren.

Was ist da dran? 

Sicherlich wird KI das Projektmanagement tiefgreifend verändern, davon ist kaum ein Berufsbild ausgenommen. Es ist ebenfalls klar, dass dieser Prozess sicherlich schon begonnen hat. Erst die Zukunft wird allerdings den vollen Umfang der Veränderungen deutlich machen.  

Sie haben weitere Fragen um hybride Projektorganisationen oder deren Management? Dann kontaktieren Sie uns. Unter WHYBRID finden Sie zudem das Know-how der Experten der Windhoff Group sowie konkrete Angebote zum Einstieg in die Welt des Projektmanagements.

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