Passion-Skill-Matrix: Stärken und Leidenschaften entdecken

Die Passion-Skill-Matrix kann als Richtschur dienen. windhoff-group.de

Jeder Mensch hat Stärken und Leidenschaften, die sich oft in unterschiedlichen Bereichen zeigen. Die Passion-Skill-Matrix ist eine nützliche Methode, um diese Potenziale zu erkennen und zu entwickeln. Sie hilft dabei, das eigene Können und die eigenen Interessen besser zu verstehen und sie aufeinander abzustimmen.

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Darum geht es:

Die Passion-Skill-Matrix wurde erstmals von Albert H. Humphrey entwickelt und als Teil des “Leadership Development Programs” am Stanford Research Institute in den 1960er-Jahren eingeführt. Ursprünglich wurde sie als Werkzeug zur Mitarbeiterentwicklung in Unternehmen konzipiert, um die Fähigkeiten und Interessen der Mitarbeitenden besser zu verstehen und ihre Karrierewege zu planen.

Seitdem hat die Matrix in verschiedenen Branchen und Bereichen an Bedeutung gewonnen und wird heute auch oft im Rahmen der persönlichen Entwicklung und Karriereplanung eingesetzt.

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Das steckt dahinter:

Die Passion-Skill-Matrix besteht aus zwei Achsen: die Y-Achse zeigt die Leidenschaft des Individuums für eine bestimmte Fähigkeit oder Tätigkeit. Die X-Achse dagegen spiegelt seine Fähigkeit oder sein Können auf diesem Gebiet wider. Durch die Kombination der Leidenschaft und der Fähigkeit wird das Individuum in eine der folgenden vier Kategorien eingestuft:

Sweet Spot – High Passion, High Skill (HPHS): Menschen in dieser Kategorie sind sehr leidenschaftlich und sehr kompetent in einer bestimmten Fähigkeit oder Aktivität. Diese Personen sollten unbedingt weiterhin in diesem Bereich arbeiten und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln.

Growth Zone – High Passion, Low Skill (HPLS): Menschen in dieser Kategorie haben eine starke Leidenschaft für eine bestimmte Fähigkeit oder Tätigkeit. Allerdings haben sie noch nicht das nötige Können oder die Erfahrung, um wirklich erfolgreich zu sein. Diese Personen sollten ermutigt werden, ihre Fähigkeiten zu verbessern und zu trainieren, um ihre Leidenschaft in die Tat umzusetzen.

Default Zone – Low Passion, High Skill (LPHS): Menschen in dieser Kategorie haben ein hohes Maß an Fähigkeiten und Kompetenzen. Allerdings ist ihre Leidenschaft für eine bestimmte Aktivität oder Fähigkeit gering. Diese Personen sollten dazu ermutigt werden, ihre Fähigkeiten in anderen Bereichen einzusetzen oder sich in ihrem aktuellen Bereich weiterzuentwickeln, um ihre Leidenschaft zu entdecken.

Failure Zone – Low Passion, Low Skill (LPLS): Menschen in dieser Kategorie haben weder eine Leidenschaft noch die Fähigkeiten oder das Wissen, um in einem bestimmten Bereich erfolgreich zu sein. Diese Personen sollten dazu ermutigt werden, ihre Interessen zu erkunden und ihre Fähigkeiten in anderen Bereichen zu entwickeln.

Fazit: Die Passion-Skill-Matrix kann eine effektive Methode sein, um das Potenzial von Mitarbeitenden oder auch eigenen Stärken und Leidenschaften zu erkennen und zu entwickeln. Sie kann helfen, die Karriereplanung zu unterstützen und eine klare Richtung zu geben. Es ist jedoch wichtig, auch andere Faktoren wie Motivation, Persönlichkeit und Arbeitsbedingungen zu berücksichtigen. Die Matrix ist nicht als alleiniges Instrument zur Entscheidungsfindung geeignet.

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